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Die Schnelllebigkeit der heutigen Gesellschaft mit frühzeitig hohen Leistungsanforderungen prägen immer häufiger den Alltag von Kindern. Jeder Wochentag wird verplant und verpackt mit gut gemeinten Aktivitäten, die schnell vergessen lassen, dass Kinder Raum und Zeit für sich selber brauchen. Hektik, Eile und die Unfähigkeit , sich bei gleichzeitiger innerer Unruhe konzentrieren zu können, sind die Folge.
Die perioden der Anspannung und Aktivität werden immer länger und die der Entspannung und Ruhe verkümmern zusehends. Die wichtige Fähigkeit, den eigenen, aber auch den Körper des anderen und dessen Signale liebevoll und respektvoll wahrzunehmen, gerät immer mehr in eine Form der Unterentwicklung.
Kinder brauchen ihr Maß an Zeit, um mit allen Körperteilen ihres Körpers vertraut zu werden. Sie brauchen und lernen aus einfachen Erfahrungen in kleinen Schritten. Sie lernen, verstehen und reagieren jedes für sich individuell.
Kinder vertrauen viel leichter auf ihr Unbewusstes als wir Erwachsene. Sie brauchen den Halt ihres erlernten Selbstbewusstseins, so dass sie unbewusst das richtige zum rechten Zeitpunkt tun können.
Verspannungsanfällige Körperzonen sind bei jedem Kind verschieden und werden auch individuell wahrgenommen.
Eher als wir Erwachsenen sind Kinder empfänglicher für Phantasie und Rituale, Symbolik und Metaphorik. So reagieren sie auch aktiver auf Erwachsene, die eine respektvolle Haltung vor Intuition, Phantasie und vor dem Unbewusstem haben.
Wenn Kinder lernen, dass sie etwas für ihren Körper und für ihr eigenes Wohlbefinden tun können, eröffnen sich für sie eher Wege zu einem zufriedenen Lebensweg.
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